Freitag, 26. November 2010

Advent

Ja, kurz bevor der erste Advent kam, merkte ich, dass mir etwas ganz wichitges fehlt: der Adventskranz und die Adeventsabende mit meiner Familie. Also beschloss ich mir selbst einen Adventskranz zu machen und kaufte dann beim Chinaladen alles was ich brauchte. Zwischendurch hatte ich noch Luise davon erzählt und ich merkte, dass sie auch gerne einen Adventskranz haben möchte. So machte ich zwei: einen größeren für das Wohnzimmer und einen kleineren für mich. Mit der Farbe der Kerzen hatte ich nicht so viel Glück und ich entschied mich, weil es für mich am besten aussah, für gelb und orange (ansonsten gab es noch hellblau, hellgrün, gold und silber). Gold und silber war für mich übertrieben, weil das schon eher Weihnachten ist und nicht Advent... Im nahegelegenen Park sammelte ich noch Kiefernzweige und dann machte ich mich ans Werk.
Mein kleiner Adventskranz

Der größere fürs Wohnzimmer
Dann als die beiden Kränze fertig waren, freute ich mich schon auf den ersten Advent. Denn dann konnte ich sie endlich einweihen. =)
Meine Mutter meinte dazu, dass die Farben der Kerzen eher an Ostern erinnern...
Am Montag erfuhr ich dann, dass es in einem anderen Chinaladen auch rote Kerzen gab... : /

Sonntag, 21. November 2010

Einmal in einer richtigen Tapasbar

Heute war ich mit Luise, Jessica und Miriame in einer richtigen Tapasbar.
Als wir vor Ort waren, mussten wir erstmal eine halbe Stunde warten, bis ein Tisch frei wurde.
Dann wurden wir zu unserem Tisch geführt und staunten über die riesige Auswahl an Tapas.
Wir bestellten uns dann alle etwas und auf Empfehlung von Luise und Jessica bestellten Miriame und Ich uns einen Nachtisch, der aus einem leckeren Stück Käsekuchen und einer Kugel Milcheis, die mit weißer Schokolade überzogen war, bestand. Es war einfach nur lecker und wir waren danach pappsatt.
Zwischendurch kam der Kellner und sagte ein paar deutsche Worte zu uns. Es war echt schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich die Mühe machen, ein paar Worte in unserer Sprache zu sagen...

Danach waren wir kurz in La Botellita und sind dann zum Zarone. Ich wollte eigentlich einmal ins Kharma, einer weiteren Diskothek in Jaén, um mir sie einfach einmal anzuschauen, aber daraus wurde dann doch nichts. Dann sind wir zu Moet, einer Bar mit orientalischem Ambiente und danach wieder zu Zarone.
Gegen viertel vor 4 habe ich mich dann von Luise und Miriame verabschiedet. Jessica war kurz davor gegangen. Luise und Miriame blieben dann noch eine Weile länger...  ^ ^

Samstag, 20. November 2010

Tapas essen und Bodegón

 Heute wollten Miariame und ich in eine Bar gehen und uns unterhalten. =)
Gegen halb zwölf gingen wir dann los und fanden dann nach einiger Zeit eine gemütliche Bar, die nicht gerammelt voll war... Es war richtig gemütlich und wir haben uns dann bis um 1 Uhr unterhalten.

Dann schlug Miriame vor, dass wir zum Bodegón gehen und dort trafen wir dann Sergio, Pablo und Andrés.
Gegen zwei Uhr sind wir dann alle gegangen, weil wir ziemlich müde waren. Auf dem Rückweg habe ich noch ein bisschen "Deutschunterricht" gegeben, was ganz lustig war.
Als ich dann in meiner Wohnung war, bin ich direkt schlafen gegangen.

Samstag, 13. November 2010

Granada, Ellys Heimflug und "Laternenbasteln"

Um halb zehn nahmen Elly und Ich den Bus nach Granada. Eigentlich wollten wir den um halb neun nehmen, aber den hatten wir zeitlich nicht geschafft...
Gegen elf Uhr kamen wir dann in Granada an und sind dann erstmal zum Schließfach gegangen, um Ellys Koffer und ihren Rucksack einzuschließen. Und damit begann unser Problem. Das Schließfach hatte einen speziellen Mechanismus und ich ging deshalb zum Informationsschalter und fragte nach. Die Frau meinte dann, dass man einstellen muss, für wie lange man das Gepäck einschließen möchte. Als ich dann zurückkkam um das Elly zu sagen, hatte sie schon herausgefunden wie es ging. Sie hatte Geld eingeworfen und bekam dafür ein kleines Plättchen, das sie in einen Schlitz einwerfen musste. Nachdem sie das getan hatte, war das Problem aber immer noch nicht behoben, denn wir bekamen das Schließfach zwar zu, aber wir konnten nicht den Schlüssel herausnehmen. Elly versuchte dann jemanden von der Security zu fragen, aber keiner konnte Englisch und so bin ich wieder dahin gegangen, aber da war plötzlich keiner mehr von denen da.
Als ich dann wieder auf Elly stieß, hatte sie jemanden gefunden und ich erklärte ihm nochmal alle, aber er hatte schon gemerkt, was los war und half uns dann. =)
Bei einem Tourismusschalter besorgten wir uns dann einen Stadtplan und bekamen dabei das Angebot eine Segwaytour zu machen. Normalerweise hätte die 30€ pro Person gekostet, aber Elly und Ich bekamen sie extrem vergünstigt: nur 25€ für uns beide zusammen!
Das machten wir dann. Um 12 Uhr vor dem Tourismusbüro war das Treffen mit den Guides. So hatten Elly noch etwas Zeit und wir fuhren mit dem Bus in die Innenstadt zur Kathedrale. Vor der Kathedrale waren dann Zigeunerinnen, die uns erstmal einen Olivenzweig schenkten. Ich dachte: "Ach wie schön!" und wollte weitergehen. Doch dann nahm eine meine Hand und die andere die von Elly und wollte aus unserer Hand lesen. Wir wollten das überhaupt nicht, aber sie ließen uns nicht gehen. Als sie dann fertig waren, verlangte die eine 20€ von mir, die ich ihr natürlich nicht gegeben habe.
Dann gingen wir in die Kathedrale und staunten über die Ausschmückung und alles.
Leider konnten wir nicht allzu lange dort sein, weil wir ja unseren Termin hatten.
Um kurz nach zwölf waren wir am Treffpunkt und wunderten uns, dass keiner da war.
Glücklicherweise hatten wir die Nummer von den Guides und so rief ich dort an und kurze Zeit später kam dann auch jemand. Wir mussten uns dann eine Sicherheitsweste anziehen und bekamen eine kurze Anweisung, wie die Segways funktionieren. Da ich nicht genau beschreiben kann, wie ein Segway aussieht, kommt dafür ein Foto...


  Man muss die ganze Zeit stehen und um vorwärtszukommen, muss man sich leicht nach vorne lehnen, um zu bremsen nach hinten und um stehenzubleiben muss man aufrecht stehen.
Die Tour, die Elly und Ich uns ausgesucht hatten, ging durch die Hügel von Granada.
Blöderweise hatte ich meine Kamera in meiner Tasche gelassen und so konnte ich selbst nicht die Aussicht fotografieren. =(
Die Alhambra - leider konnten Elly und Ich sie nicht besichtigen, weil man im Voraus Plätze reservieren muss...




Als Elly und Ich auf dem Hügel waren, hatten wir eine andere Aussicht. Es gab überall Bäume in Herbstfarben...
Nach einiger Zeit merkten Elly und Ich wie anstrengend es ist, besonders wenn es bergauf ging ^ ^
Der Rückweg war dann für uns der anstrengendste, weil wir dann ganz viel Straßenverkehr hatten und immer wieder an den Rand fahren mussten, um die Autos vorbei zu lassen.
Unterwegs wurden wir dann auch von vielen Granadinios amgestarrt und auch die Touristen machten ein paar Bemrkungen, weil diese Segways ja schon etwas ungewohnt aussehen.
Gegen Viertel vor 2 waren wir dann wieder an unserem Ausgangspunkt und unser Guide war froh, dass uns nichts passiert war.  ^ ^
Dann haben Elly und Ich einen Cappuccino getrunken und sind dann in den Bus gestiegen, der uns dann wieder zum Bahnhof gebracht hat.



Um drei Uhr sollte nämlich der Flughafenbus abfahren. Im Endeffekt kam der Bus dann ca. eine halbe Stunde später, sodass wir gegen 16 Uhr am Flughafen waren.
Elly gab dann ihr Gepäck auf und war erleichtert, dass sie die 18 kg Marke nicht überschritten hatte. :D
Dann gingen wir raus und genossen das schöne Wetter und lasen und aßen unsere Lunchpakete.
Ellys Flug war erst um Viertel vor 6 und so hatten wir noch massig Zeit.
Danach war es soweit. Elly ging durch den Kontrollschalter und winkte mir noch einmal und dann war sie nicht mehr zu sehen. Ich musste nun bis Viertel nach 7 warten, denn erst dann kam der Verbindungsbus nach Jáen. In der Zeit rätselte ich noch etwas und las in unserem Buch weiter.
Dann kam endlich der Bus und in Granada machte er noch eine kurze Pause, die ich nutzte um mir eine Kleinigkeit zu essen zu kaufen. Um 20 Uhr fuhr er dann wieder weiter und um Viertel nach 9 war ich dann in Jaén.
Um 22 Uhr gingen Katrin, Luise, Miriame und Ich zu Susanne und ihren Mitbewohnerinnen, wo wir alle ein Glas bekamen, dass wir mit Glasmalfarbe bemalen sollten.
Mein "Martinsglas"


Das von Miriame fand ich am schönsten =)

Zwischendurch durfte ich mich dann noch auf einem Plakat verewigen. Die Mädels sammeln die Handabdrücke von allen, die mal bei denen zu Besuch sind. Das finde ich an sich eine schöne Idee, aber die Frage ist nur, was sie dann damit machen. Aber ich denke ihnen wird schon etwas einfallen. =)
In der Wohnung waren dann auch Alfonso und eine andere Spanierin, mit denen ich mich dann gut unterhalten konnte. Gegen halb eins war ich dann wieder bei mir in der Wohnung. Eigentlich wollte ich noch auf die Geburtstagsparty von Sergio, aber ich war einfach nur müde...

Freitag, 12. November 2010

Almería =)

Heute wollten wir uns mit Alberto treffen, dem Spanier, den wir am Samstag im Bus kennen gelernt hatten.
Deshalb fuhren wir nach Almería. Elly wusste zuerst nicht, dass Almería am Meer liegt. Doch als ich ihr das sagte, war sie total glücklich und konnte es kaum erwarten endlich dort zu sein.
Um viertel nach zehn nahmen wir den Bus und kamen dann um viertel nach 1 in Almería an.
Unterwegs hatten wir dann noch einen kleinen Zwischenstopp in Guadix, einer wunderschönen Stadt und sobald ich kann werde ich mir die Stadt genauer anschauen...

Elly war zuerst ganz enttäuscht, als sie das Meer noch nicht sehen konnte. Wir mussten dafür dann schon einige Zeit laufen. Als wir dann an den Strand kamen, hielt uns nichts mehr. Wir zogen unsere Schuhe aus und liefen zum Meer. Zum Baden war es schon zu kalt, aber allein das Meer zu spüren reichte uns schon aus. =)
Dort blieben wir dann einige Zeit und lasen und unterhielten uns. Dabei beobachteten wir einen Mann, der tatsächlich ins Wasser ging und badete, wenn auch nur kurz.







Wir schauten immer wieder auf mein Handy, um nachzusehen, ob Alberto geschrieben hatte.
Dann gingen wir Richtung Innenstadt und kamen an einem kleinen Park vorbei.







Wir hatten wieder keinen Stadtplan und schauten uns die schönen Häuser, Straßen und Kirchen an.
Allerdings konnten wir keine Kirche oder so besichtigen, weil mal wieder die berühmte Siesta war und um halb fünf fuhr der letzte Bus nach Jaén. : /










Die Kathedrale von Almería

Der Bahnhof von Almería

Gegen 16 Uhr rief dann Alberto an und wir verabredeten uns für Viertel nach vier an der Busstation.
Doch leider schaffte Alberto es nicht rechtzeitig und so saßen Elly und Ich wieder im Bus und waren dann gegen halb acht wieder in Jaén.
Dann machte ich uns Eierkuchen mit Äpfeln. Davor die Male hatte Elly immer gekocht oder Elly und Ich zusammen. ; )


Am Abend schauten wir dann noch einen Film und gingen dann wieder ziemlich spät schlafen.
Es war unser letzter gemeinsamer Abend, weil Elly ja am nächsten Tag ihren Flug hatte.

Córdoba!

Nachdem ich wieder meinen Kurs an der Uni hatte, kam ich gegen 10 Uhr wieder in die Wohnung und um 11 Uhr ging es dann mit dem Bus nach Córdoba! Das einizige was ich über Córdoba wusste, war die Mezquita, eine Moschee, die nach dem Fall der Mauren an die katholische Kirche gegangen ist.
Doch Córdoba hat weitaus mehr Sehenswertes, wie das jüdische Viertel, die römische Brücke und die Alcazhar, das ehemalige Schloss der Könige Spaniens.
Um viertel nach eins kamen Elly und Ich in Córdoba an und als wir um kurz vor halb zwei zum historischen Stadtkern gelangten, mussten wir erstmal etwas essen und brauchten unsere gesamten Lunchpakete auf. ^ ^
Dann machten wir uns auf die Suche nach der Mezquita, ohne Stadtplan, weil ich den Zuhause gelassen hatte... Wir sind dann erstmal einige Zeit umhergeirrt und haben dann schließlich nachdem wir einige Male nachgefragt hatten, die Mezquita gefunden. Das problematische war, dass das Viertel, in dem sich die Mezquita befand, ebenfalls Mezquita hieß...
So betraten wir den Innenhof und waren begeistert. Überall gab es Orangenbäume und wir beobachteten, wie jemand sich eine Orange pflücken wollte, aber nicht aufpasste, denn um die Orangenbäume herum gab es eine Art Wassergraben und so kam die Person direkt mit dem Fuß darein.
Ich bekam einen richtigen Lachanfall und kassierte dafür einen bösen Blick. Aber so waren Elly und Ich vorgewarnt und wir wussten nun, dass wir aufpassen mussten, wohin wir traten.
Dann gingen wir zu der Kasse und versuchten erstmal umsonst und dann vergünstigt in die Mezquita zu kommen. Doch es half alles nichts und so mussten wir jeweils acht Euro zahlen, was wir schon übertrieben fanden. Doch als wir dann in die Mezquita hineinkamen, mussten wir uns eingestehen, dass der Preis dafür berechtigt war. Sie war einfach nur riesig und man verlor schnell den Überblick.
Doch schließlich fanden Elly und Ich uns zurecht und bestaunten die Seitenaltäre und die Bilder.
Alles harmonierte mit den Säulen und der Bauweise von der ehemaligen Moschee.
Es war alles etwas dunkler gehalten, aber es war trotzdem nicht zu dunkel.
Der einzige Raum, der hell war, war auch der absolute Höhepunkt: der Altarraum.
Man muss sich vorstellen, dass um den Altarraum herum die Decke voll mit weiß goldenen Fresken ist und der Altarraum ist dann in einem hellen Braunorangeton. Es war einfach nur schön und Elly und Ich hätten dort ewig bleiben können. Doch wir hatten noch einiges vor und so verließen wir mit Freude in den Herzen die Mezquita und gingen nach der römischen Brücke zur berühmten Calle de las Flores. Das ist eine kleine Straße, die voll mit Blumen ist. Unterwegs hatten wir uns einen kleinen Reiseführer mit Stadtplan gekauft.
Denn auf Dauer war uns das zu blöd ohne Stadttplan unterwegs zu sein. ; )
Dann aßen wir Eis, waren aber ziemlich enttäuscht. Elly hatte sich beispielsweise Tutti Frutti bestellt und bekam dafür ein Milcheis mit Orangeat und  Zitronat. : /
Dann gingen wir in die Alcazhar und in die Gärten. Es war gerade Sonnenuntergang als wir auf dem Turm waren und so hatten wir eine fantastische Aussicht auf Córdoba. =)
Gegen halb acht waren wir dann am Bahnhof und wollten mit dem Zug zurückfahren, weil kein Bus mehr fuhr und als ich dann am Automaten war, um Tickets zu kaufen, zeigte der mir plötzlich an, dass es keinen Zug mehr für diesen Tag gibt und ich habe erstmal einen richtigen Schock bekommen. Doch Elly half mir, die Ruhe zu bewahren und so ging ich zum Schalter und fragte nochmal nach. Zum Glück gab es einen Zug nach Jaén, der allerdings erst um 20 vor 9 kommen sollte. So schlug Elly vor, dass wir noch etwas essen gehen und so aßen wir leckere Lasagne und sprachen über unsere Eindrücke und Erlebnisse.
Als wir dann wieder am Bahnhof waren, hatten wir noch etwas Zeit und Elly wollte nochmal richtiges Eis essen und so taten wir das auch. Das hatte aber allerdings seinen Preis: 2,70€ pro Kugel!
Doch dafür hatte es wirklich gut geschmeckt. Als wir dann zu unserem Zug kamen staunten wir nicht schlecht, als unser Rucksack wie beim Flughafen durchleuchtet wurde. ^ ^
Der Zug selber war richtig modern und die Sitze total bequem und so lasen wir auf der Zugfahrt unser Buch weiter und rätselten etwas. Gegen halb elf kamen wir dann in Jaén an und danach gingen wir noch weg, weil meine Schwester gerne einmal das Nachtleben von Jaén kennen lernen wollte.
So gingen wir zum Zarone und tanzten dort ein bisschen und waren dann gegen drei Uhr wieder in meiner Wohnung. Ich war total müde seit Córdoba und vielleicht hat man es mir auch angesehen... :D

Mittwoch, 10. November 2010

Friedhofsbesuch und abends dann Tapas essen

Nach meinem Kurs an der Uni kam ich mit Elly zurück in meine Wohnung und wir kochten dann etwas zusammen. Ja, Elly war mit mir in einem Kurs. =) Aber leider hat sie nicht viel verstanden. Doch es hat ihr trotzdem Spaß gemacht.
Dann sind wir am Nachmittag zum Friedhof gefahren, weil wir beide an Allerheiligen es nicht geschafft hatten. Um zum Friedhof zu gelangen, mussten wir den Bus nehmen, da er sich außerhalb von Jaén befindet. Nach einer langen Fahrt kamen wir dann an und sind erstmal falsch gelaufen und haben uns gewundert, dass es keinen Eingang gibt. ^ ^
Ja, die Friedhöfe in Spanien haben nur einen Haupteingang und sind eher wie ein Park angelegt.
Auch die Gräber sind anders als bei uns. Es gibt entweder sogenannte Urnenhäuser (das kennt man ja schon von Italien) oder es gibt riesige Familiengräber oder Familienhäuser. Die Familienhäuser sind eher wie kleine Kapellen. Man hat einen Altar auf dem dann ein Bild von der Mutter Gottes oder von Jesus steht und daneben dann Bilder von den Versorbenen. Links und rechts sind dann in die Wand die Gräber eingelassen uns bei einigen gab es sogar einen Griff, mit dem man dann theoretisch den Sarg sehen könnte (!)
Das hat Elly und mich ziemlich geschockt.
Dann machten wir uns wieder auf den Rückweg und mussten dann einige Zeit warten, bis unser Bus kam.

Am Abend gingen wir dann in eine Tapasbar, dieselbe zu der ich vor 2 Wochen mit Conceicao, Sergio, Pablo und Andrés gegangen war. Mir hat sie sehr gut gefallen und der Name verbindet Elly und mich.
Ich weiß gar nicht, ob ich den Namen der Tapas Bar schon erwähnt habe.
Auf jeden Fall heißt sie genauso wie der berühmte kolumbianische Musiker Juanes.
Da stand es für mich auf jeden Fall fest, dass ich mit Elly dorthin gehen muss. =)
Ich bestellte dann für uns Tinto de Verano, den Elly bisher auch noch nicht kannte und wir wurden dann vom Barkeeper gefragt, woher wir kommen.



Als ich dann ihm sagte, dass wir aus Deutschland sind, erfuhren wir, dass er vor 35 Jahren in Bad Godesberg, einem Stadtteil von Bonn, einen Deutschkurs gemacht hatte und auch ein Abschlusszeugnis dafür bekommen hatte! Er hat sich dann auch mit uns auf Deutsch unterhalten und wir waren echt erstaunt, wie gut er Deutsch sprechen konnte. Er konnte die Vergangenheitsformen und alles!
Wir waren echt beeindruckt. ^ ^
Gegen elf Uhr sind wir dann wieder in meiner Wohnung gewesen.

Dienstag, 9. November 2010

Churros =)

Heute sind Elly und Ich später aufgestanden. Ich wollte nicht wieder in der Uni sein, während meine Schwester bei mir in der Wohnung sitzt und sich langeweilt. So waren wir Churros essen und Elly hat sich echt gewundert, wie schnell man von denen satt wird. Dann haben wir total lange im Café geblieben und haben uns unterhalten.
Dazu kam dann noch, dass es ziemlich stark regnete und so warteten wir ab, bis der Regen schwächer geworden war. Das machte dann unser Planung einen Strich durch die Rechnung, weil wir eigentlich auf dem Castillo picknicken wollten.
Deshalb habe ich Elly als Alternative den Parque de la Alameda, den Convento de las Bernardas und die Puerta del Ángel gezeigt und sie war genauso wie ich total begeistert.
Dann sind wir wieder zu mir in die Wohnung gegangen, haben unser Buch weiter gelesen und einen Film geguckt.
Am Abend wollte ich sie dann zu meinem Französischkurs nehmen, aber in dem Raum wurde eine Klausur geschrieben und es gab keinen Aushang, wo der Kurs stattfindet und so sind wir wieder gegangen.
Das war mal wieder typisch für die spanische Organistaion. ^ ^
Wir sind dann zu Lidl gegangen und haben dort dann für unser Abendessen eingekauft.
Dann haben wir wieder gelesen und uns richtig lange unterhalten, sodass wir wieder spät im Bett waren. =)

Montag, 8. November 2010

Uni und Shoppen mit meiner Schwester

Heute ging ich ganz normal zur Uni, das heißt fast. Den letzten Kurs ließ ich ausfallen, weil ich da sowieso nichts verpasse. Mal ehrlich. Welcher Dozent stellt drei Stunden hintereinander sein Semesterprogramm vor und lässt zwei Stunden hintereinander ein und denselben Dialog vorlesen???
Da habe ich was besseres vor. Ich bin dann nämlich zu Lidl gegangen, hab eingekauft und habe dann meine Schwester schlafend vorgefunden. Es war ungefähr halb zwölf. Ich habe sie dann geweckt und wir haben dann zusammen gebruncht. Danach sind wir gegen halb sechs shoppen gegangen. Elly wollte sich etwas schönes kaufen und so habe ich ihr die Geschäfte gezeigt und Elly hat dann auch schnell was gefunden und ich übrigens auch. =)




Am Ende sind wir dann noch in ein Café gegangen und haben heiße Schokolade getrunken, die hier in Spanien einfach nur Chocolate Suizo genannt wird. Das war dann für meine Schwester natürlich total lustig, weil sie ja seit einiger Zeit in der Schweiz lebt.
Um 21 Uhr haben wir dann noch mit meiner Mutter geskypt und unseren morgigen Tag geplant.
Dann haben wir wieder an unserem Buch weitergelesen und waren dann so um halb eins oder eins im Bett.

Sonntag, 7. November 2010

Ein ganz besonderer Sonntag

Heute sind meine Schwester und Ich um halb acht aufgestanden und sind zur Kathedrale gegangen.
Elly war begeistert und nach der Messe habe ich sie etwas in der Kathedrale herumgeführt.
Dann kam plötzlich ein älterer Spanier auf uns zu und sagte uns, dass es eine einmalige Ausstellung gibt, in der die Kunstschätze der Kathedrale ausgestellt sind. Und so sind wir durch ein großes Portal gegangen und dann eine Treppe hinuntergegangen und stießen direkt auf zwei Vitrinen, in denen Bücher aus dem Mittelalter ausgestellt waren. Die Illustration war so gut erhalten und wir waren so fasziniert, wie detailliert, wie sorgfältig gearbeitet worden war. Dann gingen wir weiter und sahen wundervolle Gemälde aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert und dazu noch Skulpturen, Reliquare, Kelche und vieles mehr.
Wir waren so überwältigt und erstaunt, wie gut noch alles erhalten war. Dann erklärte uns der Spanier bei einem Ambo, warum ein Pelikan darauf abgebildet war und wofür er steht.
Danach gingen wir wieder nach oben und haben von dem Spanier noch den Tipp bekommen, weiter nach oben zu gehen, von wo wir dann eine schöne Aussicht auf Jaén hätten. Das haben wir dann natürlich auch direkt gemacht. Nur die Treppenstufen waren so hoch, dass es echt mühselig war, die Treppe hochzugehen und wir haben uns gefragt, wie die Spanier das denn machen. Denn bekanntlicherweise sind die ja kleiner als wir. =) Oben angekommen genossen wir die wundervolle Aussicht und ich ärgerte mich darüber, dass ich keinen Fotoapparat mithatte. Dann gingen wir wieder herunter und schauten uns noch die Sakristei und den Kapitelsaal an. Danach gingen wir in meine Wohnung und frühstückten erstmal was.

Zum Sonnenuntergang wollten wir dann zum Castillo gehen, aber wir hatten die Zeit falsch eingeschätzt und so kamen wir zur Dämmerung, was aber auch total schön war. Denn Jaén bei Nacht zu sehen ist auch eine ganz besondere Erfahrung, denke ich.











Und dann stellte ich noch zu meiner Überraschung fest, dass man bis zum Kreuz vorgehen konnte. Als ich damals auf dem Castillo war, war es ja alles abgesperrt gewesen und jetzt konnte man dahin!
Das haben wir dann direkt gemacht und ich war von der Aussicht so begeistert und Elly natürlich auch. ; )










Gegen halb neun waren wir dann wieder bei mir in der Wohnung. =)
Wir sind dann auch erst spät schlafen gegangen, weil Elly mir ein Buch mitgebracht hatte und das haben wir dann angefangen zusammen zu lesen...