Manuel, der älteste der Familie Pardo, kam mit seiner Freundin Juana, die lustigerweise urprünglicherweise aus Jaén kommt und spanische Philologie studiert. =)
Die Welt ist klein oder wie es im Spanischen heißt: "El mundo es un pañuelo" (Die Welt ist ein Taschentuch). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Nach einiger Zeit brachen wir dann alle auf.
Pati (Patricia), die jüngste der Familie war leider nicht dabei. Aber es war trotzdem sehr schön.
Wir stiegen alle ins Auto und fuhren los. Nach einer Viertelstunde kamen wir dann bei Mc Donald's an.
Nachdem wir für uns alle einen Tisch gesucht hatten, ging das große Bestellen los. Toti (Rocío), die älteste der Mädels nahm alle Bestellungen auf, indem sie ein großes Blatt nahm und alles notierte. Dann gaben wir den Zettel an Herrn Pardo weiter, der dann kurzerhand in der Küche verschwand und dort die Bestellung einreichte. Bevor jemand von euch zu protestieren anfängt, Herr Pardo ist der Besitzer von dem Mc Donald's. ;)
So war das sehr praktisch: wir bekamen schnell unser Essen und mussten nichts dafür bezahlen. =)
Nachdem wir dann alle pappsatt waren und anregende Gespräche geführt hatten, machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Als wir dann wieder im Haus waren, krempelten wir unsere Ärmel hoch und wurden in unsere jeweiligen Aufgaben für die Zubereitung eines berühmten Kuchens eingewiesen.
Dieser Kuchen stammt aus Granada und wird zur Karnevalszeit gebacken.
Der Teig besteht aus Manteca (Schweinefett), Mehl und Zucker und nachdem der hauchdünn gebacken wird, kommt die "Füllung". Diese besteht aus einer Puddingcreme mit Zimt, Cabello de Ángel und Bizcochos. Abwechselnd werden dann die Bestandteile wie Schichten übereinandergelegt. Zum Schluss wird dann nochmal eine Teigschicht darüber gelegt und das ganze wird dann noch einmal gebacken. Sobald der Kuchen aus dem Ofen genommen ist, muss er dann abkühlen und am nächsten Tag wir er dann gegessen. Bevor er serviert wird, wird er noch mit Puderzucker bestäubt.
Wir hatten den Kuchen in einer riesigen Form mit einem Durchmesser von 30 oder 40cm gebacken und dann nochmal vier kleine Keramikformen mit dem Kuchen gefüllt.
Nach der Tradition verschenkt man den Kuchen an Freunde und Bekannte.
Wie es also nicht schwer zu erraten ist, war die große Form für uns und die kleinen Formen zum Verschenken. Almu (Almudena) unsere Backfee, hat dann immer wieder geschaut, ob wir alles richtig gemacht haben. :D
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| ungefähr so sah er dann aus |
Am späteren Abend haben wir Auf immer und ewig geschaut, natürlich auf Spanisch.
Dann gingen wir gegen Mitternacht schlafen.










