Samstag, 26. Februar 2011

Mc Donald's und Pastel de Carnaval

Nach dem Frühstück fuhr ich nochmal ins Zentrum, um ein paar Fotos zu machen und dann gegen halb drei kamen dann die aus der Familie, die nicht mehr Zuhause wohnen, darunter dann auch Asís, der alles für mich organisiert hatte, also dass ich die paar Tage bei Pardos wohnen durfte. Er kam mit seiner Frau, aber leider war ihr Kind nicht dabei. :/







Manuel, der älteste der Familie Pardo, kam mit seiner Freundin Juana, die lustigerweise urprünglicherweise aus Jaén kommt und spanische Philologie studiert. =)
Die Welt ist klein oder wie es im Spanischen heißt: "El mundo es un pañuelo" (Die Welt ist ein Taschentuch). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Nach einiger Zeit brachen wir dann alle auf. 
Pati (Patricia), die jüngste der Familie war leider nicht dabei. Aber es war trotzdem sehr schön.
Wir stiegen alle ins Auto und fuhren los. Nach einer Viertelstunde kamen wir dann bei Mc Donald's an. 
Nachdem wir für uns alle einen Tisch gesucht hatten, ging das große Bestellen los. Toti (Rocío), die älteste der Mädels nahm alle Bestellungen auf, indem sie ein großes Blatt nahm und alles notierte. Dann gaben wir den Zettel an Herrn Pardo weiter, der dann kurzerhand in der Küche verschwand und dort die Bestellung einreichte. Bevor jemand von euch zu protestieren anfängt, Herr Pardo ist der Besitzer von dem Mc Donald's. ;)
So war das sehr praktisch: wir bekamen schnell unser Essen und mussten nichts dafür bezahlen. =)
Nachdem wir dann alle pappsatt waren und anregende Gespräche geführt hatten, machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Als wir dann wieder im Haus waren, krempelten wir unsere Ärmel hoch und wurden in unsere jeweiligen Aufgaben für die Zubereitung eines berühmten Kuchens eingewiesen.
Dieser Kuchen stammt aus Granada und wird zur Karnevalszeit gebacken.
Der Teig besteht aus Manteca (Schweinefett), Mehl und Zucker und nachdem der hauchdünn gebacken wird, kommt die "Füllung". Diese besteht aus einer Puddingcreme mit Zimt, Cabello de Ángel und Bizcochos. Abwechselnd werden dann die Bestandteile wie Schichten übereinandergelegt. Zum Schluss wird dann nochmal eine Teigschicht darüber gelegt und das ganze wird dann noch einmal gebacken. Sobald der Kuchen aus dem Ofen genommen ist, muss er dann abkühlen und am nächsten Tag wir er dann gegessen. Bevor er serviert wird, wird er noch mit Puderzucker bestäubt.
Wir hatten den Kuchen in einer riesigen Form mit einem Durchmesser von 30 oder 40cm gebacken und  dann nochmal vier kleine Keramikformen mit dem Kuchen gefüllt.
Nach der Tradition verschenkt man den Kuchen an Freunde und Bekannte.
Wie es also nicht schwer zu erraten ist, war die große Form für uns und die kleinen Formen zum Verschenken. Almu (Almudena) unsere Backfee, hat dann immer wieder geschaut, ob wir alles richtig gemacht haben. :D

ungefähr so sah er dann aus
Am späteren Abend haben wir Auf immer und ewig geschaut, natürlich auf Spanisch.
Dann gingen wir gegen Mitternacht schlafen.

Freitag, 25. Februar 2011

Sightseeing =)

Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf den Weg zur Metrostation und fuhr zum
Parque del Buen Retiro, dem wahrscheinlich berühmtesten Park Madrids. Ich war überwältigt und nahm mir vor ganz viele Fotos zu machen. Doch leider machte mir meine Kamera einen Strich durch die Rechnung und schon nach zwei Fotos wollte sich meine Kamera nicht mehr anschalten lassen, weil die Batterie schwach war. :(




Palacio de Cristales


Danach schlenderte ich die Straßen Madrids entlang, besuchte den Prado, sah das Bankenviertel, Plaza Mayor, Puerta del Sol, Palacio Real und Plaza de Espana.
Plaza de Cibeles






Gegen 18 Uhr war ich dann wieder auf den Rückweg und war dann gegen halb sieben wieder bei Pardos. Um 21 Uhr aßen wir dann zu Abend und danach schauten wir eine Folge von Star Wars.
Dann ging ich schlafen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Ankunft in Madrid

Nach einem sehr stressigen Morgen und einem sehr langen Aufenthalt vor meiner Wohnugnstür, war ich gezwungen den Nachmittagszug nach Madrid zu nehmen und nicht den letzten Zug am Morgen, wie ich es geplant hatte... Die Hauptschuld lag auf jeden Fall bei meiner Vermieterin, die es nicht lassen konnte mich immer wieder irgendetwas zu fragen, mir etwas zu zeigen etc.
Obwohl ich ihr immer wieder gesagt hatte, dass ich keine Zeit habe, dass ich mich beeilen muss, wollte sie nicht darauf hören und meinte dann plötzlich, dass ich spät dran sei. Komisch. Warum nur?....
Endeffekt war, dass ich vier Minuten zu spät am Bahnhof ankam und somit knapp meinen Zug verpasst hatte. Ein Glück, dass ich mein Zugticket tauschen konnte und mir nicht ein komplett neues Ticket kaufen musste...
Nach einer fast vierstündigen Zugfahrt kam ich dann gegen Viertel vor acht in Madrid an.
Dann musste ich noch ein bisschen mit der Metro fahren und sollte dann von Herrn Pardo, dem Vater der Familie, bei der ich einige Tage wohnen würde, abgeholt werden.
Nach ein paar kleinen Schwierigkeiten fand er mich schließlich und wir fuhren dann ein Stück mit dem Auto. Schließlich kamen wir am Ziel an und ich staunte nicht schlecht. Sie wohnten in einem riesigen Haus mit allem Komfort, den man sich vorstellen kann und es war für mich wie im Urlaub.
Nachdem ich mich etwas frisch gemacht und ausgeruht hatte, aßen wir zu Abend und dann ging ich auch schon schlafen, denn drei Stunden Schlaf waren für mich definitiv zu wenig...
mein Bett =)


ein eigenes Zimmer mit Bad =)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Letzter Tag in Jaén

Heute habe ich noch mit Eva einen kleinen Ausflug nach Úbeda und Baeza gemacht. Um halb zehn nahmen wir den Bus und waren dann kurze Zeit später in Baeza. Dank einer super Beschreibung von Julia, die einige Zeit in Baeza gearbeitet hatte und nun in Jaén wohnt, haben wir alles auf Anhieb finden können. Als wir in den historischen Stadtkern kamen, fühlten wir uns ziemlich stark ins Mittelalter versetzt. Es war unglaublich!









Kathedrale von Baeza





















Dann machten wir uns auf den Weg nach Úbeda und mussten dafür einige Zeit auf den Bus warten, der natürlich Verspätung hatte. ;)
Pünktlich zur Siesta kamen wir dann in Úbeda an. Also hatte natürlich alles geschlossen. Aber wir schauten uns einfach die Gebäude von außen an. :D

















Von wegen Finanzkrise - die Straßenlaternen leuchten am hellichsten Tag...










Aber irgendwie hatte Baeza es uns mehr angetan, obwohl Úbeda auch nicht schlecht war.
Gegen viertel vor 5 fuhren wir dann zurück, weil ich noch zur Uni musste.

Am Abend traf ich mich dann nochmal mit Eva, Siri, Meri, Ludi, Juliette und Alfonso und feierte nochmal meinen Abschied. Kurz davor kam dann auf einmal meine Vermieterin und ich sagte ihr, dass ich keine Zeit habe und sie meinte dann daraufhin, dass sie auf mich warten würde.
Gegen ein Uhr war ich dann bei mir in der Wohnung und tatsächlich - die Vermieterin war da. Sie schlief auf der Couch im Wohnzimmer und hatte die ganze Zeit gewartet. Sobald sie mich hörte, legte sie mir eine noch ausstehende Rechnung vor und dann hatte ich es nicht passend und so musste ich nochmal raus, um Geld wechseln zu gehen.
Im Endeffekt war ich dann um viertel vor 3 im Bett und am nächsten Tag musste ich um 6 Uhr aufstehen, weil ich noch zu Ende packen musste und dann noch nachschauen, ob ich irgendetwas liegen gelassen habe....

Alles in allem war es also ein sehr schöner Tag mit einer überraschenden Einlage meiner Vermieterin und einer sehr kurzen Nacht :D